Bronze bei Deutschen Sprintmeisterschaften

9. Oktober 2012, Text von Inga Döhring, Fotos von Thilo Augustin und CRC

Die Freude des gesamten Team RVR Frauenachter war groß: Katrin Specka, Frederike Stosz, Julia Starystach, Anke Verhoven, ANna Jesenko, Svenja Prang und in den hinteren Reihen Mona Wichman, Magdalena Jakschik, Margarete Jakschik, Kira Soba, Leonie Augustin und Inga Döhring.

Am 6. und 7. Oktober wurden in Krefeld auf dem Elfrather See die 16. Deutschen Sprintmeisterschaften ausgetragen, bei denen nur Vereinsmannschaften zugelassen sind. Das RBL Team RVR Frauenachter meldete in zwei Bootsklassen: einen Doppelzweier und einen Achter.

 

 

 

Im Feld der Doppelzweier Frauen A gingen Magdalena und Margarethe Jakschik mit 12 weiteren Booten an den Start. Die beiden hatten sich in einem Feld von U23-WM- und Olympiateilnehmerinnen zu tun und konnten sich gut behaupten. Im Vorlauf Samstag früh ruderten sie auf einen guten zweiten Platz und zogen somit direkt in das Halbfinale am Sonntag ohne den Umweg über einen Hoffnungslauf. Im hart umkämpften Halbfinale konnten die beiden den anderen Booten leider nichts entgegen setzen.  Im kleinen Finale am Mittag konnten die beiden aber ihre Sprinterfahrung nutzen, fanden gut zusammen und sicherten sich den dritten Platz.

Die Stimmung war ähnlich gut wie bei den einzelnen Etappen der flyeralarm Ruder-Bundesliga. Die zweitplatzierten aus Heidelberg und der RVR freuen sich mit Crefeld.

Auf den letzten 100 Metern wurde es noch einmal knapp, Hanau kam gefährlich ran, aber am Ende stand Rauxel auf dem Treppchen.

Der gemeldete Frauenachter mit Julia Starystach, Inga Döhring, Anna Jesenko, Kira Soba, Mona Wichmann, Katrin Specka, Leonie Augustin, Anke Verhoven und Steuerfrau Svenja Prang  ging am Samstag zum ersten Mal an den Start. Da sieben Vereinsachter  gemeldet hatten musste über einen Vor- und Hoffnungslauf entschieden werden, welche sechs Boote am Sonntag im Finale starten. Nach einer guten Startphase führte der RVR vor Heidelberg, konnte den Vorsprung jedoch nicht halten und überquerte als zweites Boot das Ziel. Da im darauf folgenden Lauf Dresden jedoch seine Bahn verließ, entschieden die Schiedsrichter, Dresden zu disqualifizieren. Somit zogen alle übrigen Boote direkt ins Finale. Rauxel überquerte am Sonntag jedoch nach 430 Metern als drittes die Ziellinie, hinter den Siegerinnen vom Crefelder RC und dem stärkeren Boot aus Heidelberg und vor weiteren Sprintteams aus Hanau, Bremen und Essen.

Den Job des Trainers übernahm an diesem Wochenende Alex Lücke, der stellvertretend für Berthold Oberkönig motivierte und das Team zusammenhielt. „Das war ein toller Saisonabschluss. Wir hatten viele tolle Rennen in diesem Jahr, die richtig Bock gemacht haben, mussten aber auch einstecken – wir haben alles als Team erreicht und so wird es auch bleiben“, freuen sich alle.

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