Das Tripple ist da – 3x Ananas für Männerachter

10. September 2012, Text von Inga Döhring, Fotos und Grafiken von RBL und Kai Sporea

Das Team im Zielbereich während der Achtel- und Viertelfinals

Der Münsteraner Regattaverein präsentierte sich am Wochenende wieder einmal hervorragend und verwandelte den Aasee, gemeinsam mit der flyeralarm Ruder-Bundesliga, in eine pulsierende Ruder-Arena. Die vierte Etappe der Deutschlandtour hatte viele spannende Rennen zu bieten an denen sich auch der Ruderverein Rauxel beteiligte.

 

Schönstes Spätsommerwetter lockte zahlreiche Zuschauer an die Regattastrecke und der Frauen- und der Männerachter des RVR konnten sich über reichlich Unterstützung freuen. Nach den guten Platzierungen im Zeitlauf standen spannende und wichtige Achtel- und Viertelfinals an – hier geht es um den Einzug in die Top 8 Finals bzw. in die Top 4 Finals.

Von links nach rechts: Alexander Lücke, Max Pregler, Christopher Wennrich, Dominic Imort, Daniel Tusch, Malte Jakschik, Michel Palisaar, Michael Schirmer und Nils Wengenroth. Später wurde Max Fiolka eingewechselt.

Der Zeitlauf am Morgen hatte dem Männerachter noch Platz sechs beschert, doch gelang dem Team im Achtelfinale der direkte Einzug in die oberen acht. Im Viertelfinale bot sich dem Publikum dann aber ein deutlich spannenderes Match: Crefeld erzielte zwar einen klaren Sieg, aber Rauxel und der in diesem Jahr starke Pirnaer Achter überquerten gleichauf die Ziellinie – das Zielfoto machte letztendlich Rauxel als Zweitplatzierten aus. Somit war den Männern von der Wartburginsel bereits jetzt ein weiteres Mal die goldene Ananas sicher.

Die Frauen waren am Morgen etwas spritziger unterwegs und platzierten sich mit einem guten vierten Platz für ein vermeintlich leichtes Achtelfinale. Aber man hatte in Duisburg dazu gelernt und so lautete die Devise „drauf halten!“ Zudem hatten die Mädels in der roten Lore die Möglichkeit der direkten Revanche, war einer der drei Gegner doch der RheinSprinter aus Düsseldorf. Gemeinsam mit den Bonner Rheinperlen sicherte sich der RVR den Einzug in die Top 8. Als Zweitplatzierte erwischten sie das Viertelfinale gegen Crefeld, Rheingold und den Alsterachter. „Klar war das ein schwieriger Lauf, aber auch wir waren an dem Tag gut drauf“, bekräftigt Steuerfrau Svenja Prang. Es wurde zum packenden Vierkampf, den Crefeld für sich entschied gefolgt vom Rheingold-Achter. Die Top 4 waren damit erledigt, aber ein guter fünfter Platz noch drin.

Sichtlich gut gelaunt und zufrieden: Leonie Augustin, Mona Wichmann, Magdalena Jakschik, Katrin Specka, Anna Jesenko, Frederike Stosz, Margarete Jakschik, Kira SOba und Svenja Prang (von links oben im Uhrzeigersinn).

Am Nachmittag gingen die Mädels dann für die Finalläufe auf‘s Wasser, um zunächst gegen den Bremen erleben!-Achter an den Start zu gehen. Im Ziel sicherte ein Luftkasten Vorsprung den Einzug in das Finale um Platz fünf, in dem der Alsterachter wartete. Auch wenn es für die Mannschaft aus der Hansestadt an diesem Tag nicht ganz rund lief, darf man den dreimaligen Ligachampion zu keinem Zeitpunkt unterschätzen. Beide Mannschaften lagen die ersten 200 Meter gleich auf, doch dann konnte sich der RVR Stückchen für Stückchen nach vorne ziehen und letztendlich mit drei Zehnteln den Sieg holen.

Hier das komplette Team mit Ersatzfrau Michelle Otto, Trainer Berthold Oberkönig und Julia Starystach und Inga Döhring, die in den ersten drei Rennen im Bug saßen.

 

Bei den Männern wurde es dann am Abend noch einmal spannend. Im Halbfinale traf Rauxel auf das Team aus Münster und lieferte sich ein Kopf an Kopf Rennen, in dem sich Münster auf den letzten 100 Metern jedoch die entscheidenden vier Zehntel sicherte. So ging es für den RVR im Finale um Platz drei gegen die Frankfurter RG Germania an den Start – beide Mannschaften lieferten den Zuschauern ein packendes Rennen , das auf den letzten 20 Metern entschieden wurde. Sieben Hundertstel bescherten den Frankfurtern bronzene Rollsitze und Rauxel die goldene Ananas. Der dritte Platz 4 in Folge – das Tripple war damit perfekt.

Philip Pöpel im FInale um Platz 3.

Ein weiteres top Ergebnis fuhr Philip Pöpel ein. Der Rauxeler, der derzeit in Hannover lebt, machte mit dem Hannoverschen Ruder-Club bereits jetzt den Aufstieg in die 1. Liga perfekt. Der dritte Platz reichte dem Team aus Niedersachsen – mit 48 führen sie derzeit in der Tabellenwertung und haben einen Platz unter den drei Aufsteigern sicher!

Das gesamte RBL-Team des RVR freut sich nach diesem Renntag einmal mehr auf das Finale in Hamburg. Die kurze Strecke garantiert einen spannenden Wettkampfverlauf, und die Atmosphäre mitten in der Stadt auf der Binnenalster wird wieder einmalig sein. Zudem locken der Deutschlandachter und die Boote aus Australien und Großbritannien  an diesem Tag sicherlich noch mehr Zuschauer an.

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