Deutschland-Achter rudert hauchdünn am Sieg vorbei, dennoch Sieg im Gesamtweltcup

13. Juli 2015, Text Inga Döhring, Foto Detlev Seyb/deutschlandachter.de

Der Deutschland-Achter! Zweiter von links: RVRler Malte Jakschik.

Die Großen der Ruderszene nutzten vergangenes Wochenende auf dem Rotsee von Luzern als wichtige Wettkampfvorbereitung für die Weltmeisterschaften Ende August, sondern  kämpften auch um die letzten Punkte im diesjährigen Weltcup. Der Deutschland-Achter wollte dieses Wochenende vor allem nutzen, um mit dem Dauerrivalen Großbritannien nach der Pleite von Henley wieder gleichzuziehen. RVRler Malte Jakschik und seine Teamkollegen lieferten Publikum, Fans und Kritikern ein spannendes Rennen mit Herzschlagfinale.

Der Achter aus Großbritannien (GB) machte auf der ersten Streckenhälfte ordentlich Dampf, erruderte sich eine gute halbe Bootslänge Vorsprung und setzte die übrigen Teams somit unter Zugzwang. Der Deutschlandachter behielt dennoch einen kühlen Kopf, behielt den eigenen Rythmus bei und erhöhte die Schlagzahl auf dem letzten Streckenabschnitt. Mit der deutlich höheren Bootsgeschwindigkeit hatten sie GB im Zielbereich eingeholt und lagen gleich auf. Doch auf der Ziellinie war GB schneller am Drücker und siegte mit gerade einmal acht Hundertsteln vor dem Team aus Deutschland.

Zwar sicherte sich Deutschland an diesem Sonntag „nur“ die silberne Medaille, dennoch siegten sie im Gesamtweltcup und reisten mit einem aufgefrischten Selbstbewusstsein wieder ab.

http://www.deutschlandachter.de/index.php/news/697/64/Achter-fehlen-acht-Hundertstel-Sekunden-Rotsee-Auftritt-macht-Mut

 

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