Die RBL Sensation (aus der Sicht der Fans)

14. Juni 2015, Text Steffi Denkert, Foto Kai Sporea

Ein glücklicher "Haufen": Sieger, Trainer und Fans.

Kurzfristig fanden sich einige RVR-Anhänger und Ruderfans zusammen, um sich die Regatta in Hannover anzuschauen. Wir trafen uns
pünktlich und ausgeschlafen um 10 Uhr in Becklem zur Abfahrt. Wir hatten schon geahnt,
dass wir es nicht rechtzeitig zum Zeitlauf um 10:21 Uhr schaffen würden, so
machten wir unseren ersten entspannten Stop an der Tankstelle vor der A2.


Dann ab ins Auto und auf die Bahn, der zweite Stop folgte sofort, denn nach
Henrichenburg war Stau….. bis Kamen. Davon ließen wir uns unsere Laune
aber keinesfalls verderben, denn so ein Renntag ist lang und die Finalläufe
sollten erst am frühen Abend stattfinden. Wir gingen mal davon aus, dass der
RVR Frauenachter sich an diesem Tag genauso stark wie am vergangenen
Renntag in Frankfurt zeigen würde, so würden wir ja noch einige Rennen gesehen.

Mit eineinhalb Stunden Verspätung kamen wir kurz nach dem Viertelfinale um
13:30 Uhr an. Die Mädels und der Trainer begrüßten uns freudig und auch andere
mitgereiste Fans sagten „Hallo“.
Wir schauten uns am Maschsee um und genehmigten uns ein Mittagessen, denn
das Halbfinale sollte am Nachmittag stattfinden. Wir gesellten uns zusammen
und haben zugehört was am Vormittag passiert ist, dass die Zeitläufe gut
waren und auch das Achtel- und Viertelfinale zufriedenstellend, mit guten
Vorsprüngen gefahren wurde.
Nachmittags machten wir uns auf den Weg zum Start. Von dort aus sahen wir,
dass einige RVR Anhänger sich Tretboote gemietet hatten, um ganz nah auf dem
Wasser dabei zu sein. Eines der RVR Tretboote war recht „überladen“ und wir machten
uns Sorgen, dass sie womöglich kenterten, aber alles ging gut.

Die Hannoveranerinnen mehr als sportlich "fair" - eine tolle Geste!

Das Halbfinale sollte nun beginnen und die Lore kam zum Start. Wir standen
in der ersten Reihe und waren genauso aufgeregt wie die Mannschaft im Boot.
Freunde von Leonie Augustin, aus ihrem Ruderclub in Hannover kamen zu uns
und baten uns gemeinsam das tolle Freundschaftsbanner zu halten, welches
die Hannoveranerinnen gestaltet hatten.
Das Rennen startete und wir feuerten an was das Zeug hält. Vor allem aber
ruderten die Mädels was das Zeug hält und noch viel mehr. Denn im Ziel hieß
es „Der Sieg geht an den RVR“.

Schnell machten wir uns auf zum Zielbereich, denn das Finale wollten wir hier
sehen. Wir verabschiedeten uns von den Hannoveranerinnen und gingen rüber.
Dort trafen wir noch weitere mitgereiste RVR-Fans und ehe wir uns versahen
lief das Finale gegen Minden. Die Ampel sprang auf grün und überall hörte
man die Anfeuerungsrufe „RAUXEL, RAUXEL, RAUXEL…“ – von den Fans in den
Tretbooten und vom Land. O-Ton Katrin Specka: „ich hab‘ im Boot nur noch Rauxel
gehört, das war richtig laut.“ Die Anfeuerung hatte sich gelohnt, denn der
RVR siegte und das mit gutem Vorsprung, vor den zweitplatzierten aus Minden.

Wir waren alle sehr glücklich, der Renntag war ein toller Erfolg und alles
hat gepasst. Wir blieben noch ein Weilchen und feierten nach der Siegerehrung.
Gegen 21:30 machten wir uns auf den Heimweg. Einige blieben in Hannover um
dort bis in die Nacht den Goldsieg zu feiern. Auf der Heimfahrt lösten wir
das Rätsel um die „Dark-Taste“ im Auto und tauschten uns über den Tag aus.
Pläne der Fans für die kommende Zeit und weitere RBL-Regatten wurden geschmiedet.
Münster wir kommen, seid dabei!!

2 Gedanken zu „Die RBL Sensation (aus der Sicht der Fans)

  1. Ihr Lieben! Ich bekomme schon wieder eine Entenpelle wenn ich das hier lese. Eigentlich dachte ich immer Münster würde unser „Heimspiel“ werden… was wird uns da bloß erwarten?!? Vielen lieben Dank, dass ihr da wart und die Strapazen auf euch genommen habt! Ohne euch ist so ein Rennwochenende nur halb so schön! DANKESCHÖN :-*

  2. Es war richtig toll dass so viele Fans extra nach Hannover gereist sind. Danke für eure Lautstärke Unterstützung. Es war Gänsehaut pur und ein unglaubliches Wohenende. Großen Dank!! (:

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