Gelungener Saisonauftakt für die Rauxeler Bundesligaachter in Frankfurt!

05.06.2011 von Stefan Teschlade, Julia Starystach, Inga Döhring, Fotos RBL

RVR Männer am Start auf der Sprinstrecke in der Main-Arena

04. Juni 2011, Main-Arena Frankfurt. Bereits zum zweiten Mal fand hier der Auftakt zur flyeralarm Ruder-Bundesligasaison statt. Schwierige Wasserbedingungen und eine ganz besondere Atmosphäre vor der Frankfurter Skyline boten sich den Sprint-Mannschaften aus ganz Deutschland schon im letzten Jahr, machten diesen Renntag jedoch auch in diesem Jahr zu etwas ganz Besonderem. Strahlender Sonnenschein lockte zudem zahlreiche Frankfurter an den Main und füllte somit auch gleich die Regattastrecke mitten in der Bankenmetropole.

RVR Frauen kurz vor ihrem ersten Start

 

Beide Rauxeler Achter konnten mit viel Selbstvertrauen nach Frankfurt am Main reisen. Hatte man dort im letzten Jahr doch sehr gute Ergebnisse erzielt. Und auch in diesem Jahr enttäuschten beide Achter nicht.

RVR Männer im Zielbereich der Main-Arena

 

„Nach einem suboptimalen Zeitfahren mit Platz 11 für die Männer“, berichtet  Co-Trainer  Kai Sporea, „ konnten die Athleten vom RVR noch Platz sieben erkämpfen.“ Aber von vorne: im Achtelfinale gehen die Männer aus Rauxel gegen Team Bremen, den Baden8er-Karlsruhe und RC Favorite Hammonia Hamburg an den Start. Ein wichtiges Rennen für die Männer, die hier ihren missglückten Time Trial wieder gut machen können. Im Zielbereich dann der Dreikampf: Hamburg folgt als geschlagener Dritter ins Ziel,  doch Karlsruhe und Rauxel auf einer Höhe. Karlsruhe setzt sich knapp durch. Der RVR holt sich jedoch den wichtigen zweiten Platz und kämpft somit um die Plätze 1 bis 8. Im Viertelfinale müssen sich Männer von der Wartburginsel leider Crefeld, Mülheim und  Hamburg geschlagen geben, sind aber immer noch im Rennen um die Plätze 5 bis 8. Die Halbfinals und Finals werden am Abend gestartet, wegen Unwetterwarnung jedoch nicht im gewohnten Duell ausgefahren, diesmal werden die Teams als Vierertross zusammengelegt. Frankfurt, Hamburg, Rauxel und der Emscher Hammer liegen am Start. Die Ampel schaltet auf grün, Frankfurt zieht an allen vorbei, Hamburg zieht als zweiter hinterher und der RVR wird in diesem Lauf dritter und somit siebter der Tagesplatzierung. Das Sahnehäubchen dabei: Mit Wanne-Eickel, dem Emscher-Hammer, konnte im Finale ein als Favorit gehandelter Achter auf Rang 8 verdrängt werden. „Die Jungs aus Emscher hatten 22 WM-Medaillen an Bord, aber im Finale sind sie an uns nicht vorbei gekommen“, so die Stimmen aus der Mannschaft.

Bei den Damen nahm es leider einen etwas anderen Verlauf. Dort konnten die Athletinnen nach einem stark erkämpften 8. Platz im Zeitfahren, in einem erstmalig 18 Boote umfassenden Feld, am Ende des Tages Platz 12 erreichen. Eine super Leistung, da der Mannschaft einige Athletinnen an diesem Tag nicht zur Verfügung standen. „Wir sind wirklich mehr als zufrieden“, freut sich Julia Starystach, „wir wissen jetzt woran wir in den nächsten 3 Wochen verstärkt arbeiten müssen. In Münster sitzen wir auch wieder in gewohnterer Besatzung und werden definitiv angreifen!“

Doch von vorne: nach dem Time Trial stand für die Mädels das wichtige Achtelfinale an. Wie im ersten Rennen hieß hier ein Gegner Offenbach. Die RVR-Frauen belegten hier leider nur einen denkbar knappen zweiten Platz hinter Offenbach (das Zielfoto musste entscheiden), jedoch deutlich vor dem Boot aus Rauxeler Nachbarschaft: Hansa Dortmund. Somit hatte der RVR zwar den Einzug in die Top 8 für diesen Tag verpasst, sich aber für das mittlere Drittel qualifiziert und das untere Tabellenfeld sicher hinter sich gelassen. Im Viertelfinale traf die Mannschaft von der Wartburginsel auf die Bonner Rudergesellschaft und den Ruhrachter aus Essen. Bonn überquerte als erste die Ziellinie und die Rauxeler-Mädels kämpften sich an den Ruhrachter noch einmal heran, mussten sich jedoch leider geschlagen geben.

In den Duellen im Halbfinale gegen den Hase-Achter aus Osnabrück und im Finale gegen die Düsseldorfer Frauen kamen die RVR-Frauen jeweils als zweite ins Ziel, nahmen am Ende des Tages dennoch satte 7 Punkte mit nach Hause. „Darauf wird aufgebaut!“

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