Startschuss für die RBL Mitte Juni

17. Mai 2012, Text von Inga Döhring, Fotos Kai Sporea

Beide Achtermannschaften beim wochenendlichen Training auf dem Rhein-Herne-Kanal

In gut einem Monat geht sie wieder los – die flyeralarm Ruder-Bundesliga. Gleich zum Saisonstart präsentiert sich Rüdersdorf bei Berlin als neuer Austragungsort der bundesweiten Regattatour. 44 Teams aus ganz Deutschland gehen in der Königsklasse, dem Achter, an den Start und kämpfen um die Tabellenführung der jeweiligen Liga. Der Ruderverein Rauxel wird auch im vierten Jahr der Rennserie an den Start gehen und auf der Sprintstrecke über 350 Meter alles geben. Der RVR-Männerachter erruderte sich im Premierenahr 2009 einen Startplatz in der 1. Liga und hat diesen in den vergangenen Jahren erfolgreich bestätigt. Der RVR-Frauenachter geht nun in die dritte Saison und kletterte bislang von Saison zu Saison in der 1. Liga der Frauen in der Tabelle nach oben. Die Ergebnisse von 2011 motivieren und so gehen alle über Pfingsten in ein zweites Trainingslager.

Wenige Wochen vor dem Startschuss auf dem Kalksee muss weiterhin an der Rudertechnik, dem Rhythmus im Boot und der hohen Frequenz, die für die Sprintstrecke notwendig ist, gearbeitet werden. Beim intensivierten Training über Pfingsten wollen die Mannschaften eben diese Aufgaben in Angriff nehmen, um sich dann gleich von Beginn optimal im Feld zu positionieren.

Der RVR-Männerachter in der Vorbereitung für Rüdersdorf - das Schlaghaus bilden Michael Schirmer und Michel Palisaar

Im Männerachter wurden die Karten vergangenen Winter neu gemischt und so sitzen in 2012 nicht nur RBLerfahrene Rauxeler wie Michel Palisaar, Max Fiolka, Dominic Imort und später Malte Jakschik im Boot, sondern zudem ein neues Gesicht aus Osnabrück – Daniel Tusch, der ebenso RBLerfahren ist und ordentlich Schub ins Boot bringen wird. „Und durch die Auflösung des RBLerprobten WILO-Achters aus Dortmund konnten wir zudem weitere gute Ruderer für das Team zu gewinnen. Michael Schirmer wird auf der Schlagposition Erfahrung ins Boot bringen“, so Trainer und Sportwart Berthold Oberkönig. Jetzt gilt es nur als Team zusammen zu finden.

Die Besatzung des RVR-Frauenachter in der Lore

„Im Frauenachter hat sich mannschaftlich nicht allzu viel verändert. Die Mädels können also weiterhin konzentriert an ihren Defiziten arbeiten und ihre Stärken noch weiter ausbauen“, berichtet der Sportwart. „Grete wird in dieser Saison schon etwas eher ins Boot steigen“, freut sich Mannschaftssprecherin Katrin Specka. Margarete Jakschik wollte ursprünglich noch eine letzte Saison im U23 Bereich Gas geben. Die Silbermedaille im leichten Doppelvierer ohne Steuerfrau bei den Deutschen-Jahrgangsmeisterschaften U23 in 2011 und der daraus resultierende Startplatz bei der renommierten Rotseeregatta (Weltcup) im schweizerischen Luzern brachte noch einmal die nötige Motivation für das Jahr 2012. Doch für die junge Rauxelerin steht die Uni jetzt erst einmal an erster Stelle. „Und außerdem habe ich dann mit den Mädels bei der RBL jede Menge Spaß und Wettkampf“, freut sich die Studentin. „Und die Hochschulmeisterschaften stehen auch noch an, den Rudersport habe ich also ganz und gar nicht an den Nagel gehangen!“

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