RVR Kids sahnen in Waltrop ab

16. Mai 2012, Text Inga Döhring, Fotos Andreas Tolksdorf

Die Warteschlange für den Slalom - unter der Brücke hängen die Bojen des Slalom-Parcours

Zum 34. Mal wurde die beliebte Waltroper Kinder- und Jugendregatta am vergangenen Wochenende (13.-14.05.2012) ausgetragen. Ein großes Starterfeld mit teilnehmenden Vereinen aus ganz Nordrhein-Westfalen – Städten wie Köln, Münster, Dorsten, Oberhausen und Crefeld, aber auch Datteln und Dortmund – versprach spannende Rennen. Auch der RV Rauxel hatte gemeldet und bestritt erfolgreich an beiden Tagen 27 Rennen.

Luka Tolksdorf auf dem Weg zum Start

Samstags stehen in Waltrop stets der Slalom-Wettbewerb und die Langstrecke auf dem Zeitplan. Ersterer erfordert ein hohes Maß an Konzentration, Geschicklichkeit und vor allem Gleichgewichtssinn, denn hier heißt es „die Balance halten“, wenn der in etwa 40 Zentimeter schmale Renneiner durch Bojen-Tore manövriert und mehrere schnelle Wenden durchgeführt werden müssen und das alles auf Zeit – da fällt der ein oder andere junge Ruderer schon mal ins zur Zeit noch kalte Wasser. Besonders geschickt stellte sich aus Rauxeler Sicht Tim Leimann an. In diesem Jahr bestreitet er seine erste Regattasaison und das auf der Kurzstrecke in Oberhausen mit einem deutlichen ersten Platz auch sehr erfolgreich. In Waltrop erkämpfte er sich in seiner Altersklasse und seinem ersten Slalom-Rennen einen starken Platz 3. Der Waltroper Slalom-Parcour lag Luca Tolksdorf ähnlich gut und erruderte sich in einem Feld von 71 Startern Paltz 7. Ins solide Mittelfeld ordneten sich Lennard Kneyder, Nina Bartnik, Nele Oberkönig und Paula Nixdorf.

Nina Bartnik im "leichten Einer" kurz vorm Ziel

Nachmittags wurde dann der Wasser-Parcour abgebaut und die Kinder und Jugendlichen gingen auf die Langstrecke. Auch hier bewies Tim sein Können und heimste den ersten Platz auf der für seine Altersklasse (Jahrgang 2000) etwas kürzeren Langstrecke über 2000 Meter ein. Die übrigen Rauxeler Starter im Kinderbereich machten es ihm auf der normalen Langstrecke (3000 Meter – hier ist vor allem die Ausdauer gefragt) gleich und fuhren einen Sieg nach dem anderen ein: im Mädchen Doppelzweier 1998/99 erruderten Nele Oberkönig und Paula Nixdorf Platz 1 in ihrem Lauf, ebenso wie Luca Tolksdorf im Jungen Einer 1998 und Nina Bartnik im Leichtgewichts-Einer Mädchen. Lennard Kneyder konnte krankheitsbedingt leider nicht an den Start gehen. Die beiden gemeldeten Junioren-Boote des RVR präsentierten sich ähnlich gut und so konnten die B-Juniorinnen Caroline Hesse und Isabell Braunert ebenfalls Platz 1 herausfahren. B-Junior Moritz Taron behauptete sich mit  Platz 4.

Der Sonntag war ganz der Kurzstrecke (Kinder und Jugendliche bestreiten noch nicht die später regulären 2000 Meter, sondern eine verkürzte Strecke von 1000 Metern) gewidmet. Auch hier sahnten die jungen Rauxeler wieder ordentlich ab. Das konsequente und gut durchdachte Training (Spaß und Abwechslung sollen nicht zu kurz kommen) vom Tainergespann Björn Gehre und Thorsten Prang fruchtet:

Platz 1 im Kinderbereich ging an:

  • Nele Oberkönig und Paula Nixdorf im Mädchen Doppelzweier 1989/99
  • Luca Tolksdorf  im Jungen Einer 1998
  • Lennard Kneyder im Jungen Einer 1998
  • Paula Nixdorf im Mädchen Einer 1998
  • Nina Bartnik im leichten Mädchen Einer 1998

Platz 2 im Kinderbereich ging an:

  • Lennard Kneyder und Luca Tolksdorf im Jungen Doppelzweier 1998/99
  • Nele Oberkönig im Mädchen Einer 1998

Platz 3 im Kinderbereich ging an:

  • Tim Leimann im Jungen Einer 2000

Platz 1 im Juniorenbereich ging an:

  • Jan Körkemeyer und Felix Müller im Junioren-Männer A/B Doppelzweier
  • Charlotte Pahnke im Junioren-Frauen A/B Einer

Platz 2 im Juniorenbereich ging an:

  • Isabell Brauenert und Caroline Hesse im JF A/B Doppelzweier
  • Dominik Wortmann im JM A/B Einer

Platz 3 im Juniorenbereich ging an:

  • Moritz Taron im JM A/B Einer
  • Caroline Hesse im JF A/B Einer

„Wir Trainer und auch unsere Aktiven waren und sind mit der Regatta sehr zufrieden“, freut sich Thorsten Prang. „Es hat bis auf wenige Ausnahmen jeder mindestens ein Rennen gewonnen. Und das ist einfach ein klasse Ergebnis!“

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