Auf geht’s in die zweite Runde

9. Juli 2012, Text von Inga Döhring, Tabellen und Logo: RBL

Die flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) wird am 14. Juli zum ersten Mal in Bitterfeld-Wolfen zu Gast sein. Die 44 schnellsten Vereinsachter aus ganz Deutschland reisen am Wochenende nach Sachsen-Anhalt, um dort ihre Leistungen der ersten Etappe zu bestätigen oder aber zu toppen, so auch beide Teams des Ruderverein Rauxel, der RVR Frauen- und Männerachter.

Während die Männer in Rüdersdorf ihr Potential nicht nutzen konnten und nur Platz 14 erreichten, platzierten sich die Frauen auf Rang sieben und damit in der oberen Tabellenhälfte. Obwohl die Mädels sich nach dem Zeitfahren als fünftschnellste Mannschaft behaupteten und im Verlauf des Regattatages von Lauf zu Lauf sicherer fühlten, verlief kein Rennen perfekt. „Aber das sehen wir eher positiv, da geht noch mehr“, erklärt Trainerin und Steuerfrau Svenja Prang. „Wir haben erkannt was wir verbessern müssen und haben daraufhin das Training leicht abgeändert.“ Ein neuer Hantelplan bringt neue Reize für die Muskeln und steigert die Explosivität im Bewegungsablauf, auf dem Wasser wurde vor allem an der Startphase gefeilt. In Bitterfeld will das Team, das ab jetzt auch von Margarete Jakschik unterstützt wird, seine Form aus Rüdersdorf bestätigen und gemeinsam daran arbeiten weiter oben platzierte Teams zu ärgern. Darum heißt es im ersten Lauf zunächst wieder ein richtig gutes Rennen hinzulegen, um sich für das wichtige Achtelfinale optimal zu platzieren. Im Zeitlauf trifft der RVR wie auch schon in Rüdersdorf auf Boote aus Lübeck, Bremen und Düsseldorf/Neuss und will natürlich das Ergebnis, den Sieg in diesem Lauf, wiederholen.

Wiederholen möchte der Männerachter sein Ergebnis der ersten Etappe sicherlich nicht. Blickt man zurück, waren da einige knappe Entscheidungen, die zeigen, dass man „dran“ ist und das will die Renngemeinschaft Rauxel/Celle auf der Goitzsche (Regattagewässer) umsetzen. Ziel des Teams ist es eine erneute Platzierung auf den Abstiegsrängen zu verhindern. Neuzugang Sturmius Exner wird die Männer auf der Schlagposition verstärken, im Maschinenraum wurden umpositioniert, um den Schlagverlauf besser nach hinten weiterzugeben und die Kraft besser ins Wasser zu bekommen. Zudem reisen sie diesmal nicht nur zu acht an, so besteht die Möglichkeit einer Auswechslung. Auch beim RVR Männerachter lautet das Motto „Angreifen“.

Besetzung RVR Frauenachter:

  • Magdalena Jakschik
  • Margarete Jakschik
  • Anke Verhoven
  • Mona Wichmann
  • Katrin Specka
  • Inga Döhring
  • Leonie Augustin
  • Kira Soba
  • Frederike Stosz
  • Julia Starystach
  • Anna Jesenko
  • Steuerfrauen: Svenja Prang und Michelle Otto

Besetzung RVR Männerachter:

  • Sturmius Exner
  • Michel Palisaar
  • Felix Feldhaus
  • Daniel Tusch
  • Dominic Imort
  • Christopher Wennrich
  • Jan-Philip Jost
  • Emil Wendeler
  • Max Fiolka
  • Steuermann: Nils Wengenroth

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