Charlotte Pahnke gewinnt DRV Langstrecke

8. Dezember 2013, Text Inga Döhring, Fotos Kai Sporea

Derzeit ungewohnte Bootsklasse für Jakschik: der Einer. Jakschik trainiert unter Ralf Holtmeyer im A-Kader,

Der Deutsche Ruderverband (DRV) lässt jedes Jahr im Spätherbst die Athleten zu einem ersten Leistungstest für die kommende Saison antreten. In Dortmund müssen die Ruderer der verschiedenen Leistungsklassen in Kleinbooten an den Start und auf der Langstrecke ihr Können abrufen. Die Bootsklassen des Wettbewerbs sind demnach auf den Einer und den Riemenzweier begrenzt, lediglich der A-Kader geht am zweiten Wettkampftag noch einmal in Vierern an den Start. So auch am vergangenen Wochenende. Hier überzeugte Charlotte Pahnke (2013 Deutsche Meisterin im leichten Doppelzweier) ihr Potenzial. Die A-Junioren gewann unter den Leichtgewichten die Langstrecke. Malte Jakschik stieg an diesem Tag überraschender Weise in den Einer und tauschte den Riemen gegen Skulls – konnte trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis einfahren.

Die Junioren – Charlotte Pahnke, Lorenz Englisch, Jan Körkemeyer und Luca Tolksdorf – gingen allesamt im Einer auf dei Strecke. Während sich die Junioren NOCH im hinteren Drittel des Feldes einordnen, zeigte Charlotte Pahnke mit 15 Sekunden Vorsprung gutes Stehvermögen. Die gesamte RVR-Junioren-Gruppe, zu der auch die derzeit verletzte Nele Oberkönig gehört, wird mit ihren Trainern in den kommenden Monaten Kraft und Ausdauer, ebenso wie mentale Stärke, auf- und ausbauen. Anfang Februar steht der Indoor-Ergo-Cup an.

Malte Jaskchik sollte an diesem Tag eigentlisch wie alle übrigen A-Kader-Athleten in den Riemenzweier steigen. Doch sein Zweierpartner Max Reinelt war an diesem Tag aus privaten Gründen verhindert. “ Es war ziemlich ungewohnt mal die 6km im Einer zu fahren – so ganz alleine“, lacht Jakschik. „Da fällt es einem auf jeden Fall schwerer sich zu quälen. Bin aber aufjeden Fall zufrieden mit dem Ergebniss und kann auch sagen, dass ich schon wieder ziemlich fit bin. Wir trainieren ja erst wieder richtig seit Mitte Oktober. “  Der 13. Platz im großen Feld der Skuller (über 30 Starter; Jakschik sitzt normalerweise in Riemenooten) ist definitiv ein gutes Ergebnis. Für den A-Kader steht sls nächstes kurz vor Weihnachten ein Ergotest und dann nach den Feiertagen das Trainingslager in Sabaudia auf dem Plan.

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