Frauenachter fährt zur RCL nach Berlin

18. September 2014, Text Inga Döhring

Die Sprintdistanz zeigt sich im Rudersport in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Denn neben der traditionellen Wettkampfdistanz bietet sie sich vor allem innerhalb des Vereinssport als attraktive Wettkampfstrecke an. Im Rahmen von Herbstregatten, der Deutschen Sprintmeisterschaft, aber vor allem der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL), locken die explosiven 350 Meter Zuschauer in großer Zahl und verschaffen dem Rudersport neue Impulse und das nicht nur in Deutschland. Aus dieser Beliebtheit ist die Idee der ROWING Champions League (RCL) entstanden, die in diesem Jahr in Zusammenarbeit von DRV, RCL und der Ruder-Event GmbH verwirklicht wird.

Die deutschen Spitzenteams, darunter auch der RVR Frauenachter (Platz 1-3 der 1. Liga Frauen und Männer der RBL), sowie verschiedene Unimannschaften und internationale Teams aus Ländern wie Großbritannien, den Niederlanden oder Tschechien werden in einem RBL-vergleichbaren Modus an den Start gehen. In Mitten von Berlin, nahe der East Side Gallery werden am kommenden Samstag, 20.09.2014, an die 40 Achtermannschaften zeigen, was der Rudersport zu bieten hat. In packenden Boot-gegen-Boot Rennen werden bei den Frauen und Männern die ROWING Champions ermittelt. Der RVR möchte nach seiner erfolgreichen Saison in der RBL, die sich in drei Medaillen – darunter einem Tagessieg – und dem Titel VIZE-Meister wiederspiegelt, auch international beweisen, was in ihm steckt. „Das wird sicherlich spannend, da wir ja nun so gar nicht abschätzen können, wie die anderen Nationen so drauf sind“, so die Meinung des Teams. „Aber eine Woche nach dem Saisonfinale der RBL in Hamburg, sind wir immer noch hochmotiviert und werden alles geben! Mal gucken, was da noch so geht!“

 

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