Frauenachter klettert in der Tabelle nach oben

7. August 2011, Text Inga Döhring, Fotos RBL

RBL Sprintrennen vor beeindruckender Kulisse auf dem Maschsee in Hannover, im Hintergrund das historische Rathaus

Die flyeralarm Ruder-Bundesliga feierte vergangenes Wochenende ihr Bergfest 2011 in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Im Rahmen des Maschseefests preschten die 48 sprintstärksten Achter-Mannschaften Deutschlands über die 350 Meter-Strecke nahe dem Arthur-Menge-Ufer. Darunter auch das RBL-Team des Ruderverein Rauxel vom Rhein-Herne-Kanal.

Die Frauen des Ruderverein Rauxel hatten mit ihrem 6. Platz am zweiten Regattatag in Münster bereits gezeigt, dass sie sich innerhalb der Top Ten 10 behaupten können. Um die Platzierung in der Tabelle zu festigen, musste also eine ähnlich gute Platzierung erreicht werden.

 

Time-Trial

Im Time-Trial in Hannover traf der Frauenachter auf die Boote aus Berlin, Bremen und Offenbach. „Mit dem Wannsee-Express aus Berlin hatten wir einen schnellen Gegnern erwischt und somit einen schnellen Lauf“, fasst Julia Starystach noch einmal den ersten Lauf zusammen. „Leider hatten wir uns noch nicht so ganz an die Streckenbedingungen des Maschsee gewöhnt und uns während des Rennens

Der Sieg im Viertelfinale gegen Dresden und Düsseldorf

ein paar Krebse eingefangen. Da waren wir dann ganz schön baff, als wir trotzdem mit der achtschnellsten Zeit aufgeführt wurden.“ Im Achtelfinale waren die Mädels dann auf die Bedingungen mit Wind und etwas rauerem Wasser eingestimmt, konnten Marburg deutlich hinter sich lassen, für das Boot aus Heidelberg reichte es aber nicht ganz. Somit musste der Sieg im Viertelfinale her, um noch um die Plätze 5 bis 8 mitfahren zu können. Gesagt, getan. Die wenigen mitgereisten Fans schrien die Besatzung der roten Lore (Bootsname) nach vorn. Im Halbfinale am Nachmittag hieß der Gegner dann wieder Heidelberg. „Im Achtelfinale hatten uns die Baden-Württembergerinnen noch etwas über eine Sekunde abgenommen, das Halbfinale war dann schon um einiges spannender. Die Hälfte der Strecke waren wir dran, auf den letzten Metern hat Heidelberg dann noch eins drauf gesetzt“, resümiert Steuerfrau Svenja Prang. „Aber das Rennen hat trotzdem richtig Bock gemacht.“ Im Finale konnte der RVR dann das Boot aus Offenbach deutlich hinter sich lassen.

Für den RVR ist der 3. Renntag vorbei - Platz 7 in der Tages- und Tabellenwertung

„Wir sind einfach total gut drauf“, so Kira Soba. „Wir sind unglaublich motiviert und gehen mit Biss ins Training. Und auch wenn’s mal nicht so läuft, halten wir zusammen.“

Trainer Alexander Lücke hat den Trainingsplan für die wenigen Wochen bis Hamburg schon ausgeteilt. „In Hamburg werden wir wieder angreifen und die Binnenalster rocken!“

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