RVR-Männer können Potenzial noch nicht nutzen

7. August 2011, Text Inga Döhring, Fotos Kai Sporea, Fritz Döhring

Steuermann Moritz Schnettler, Schlaghaus Sebastian Polus und Alex Lücke, dann Patrick Leineweber, Peter Kluge, Dominic Imort, Sven Wessel, Kai Wessel und Lukas Fuchs

Die flyeralarm Ruder-Bundesliga feierte vergangenes Wochenende ihr Bergfest 2011 in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Im Rahmen des Maschseefests preschten die 48 sprintstärksten Achter-Mannschaften Deutschlands über die 350 Meter-Strecke nahe dem Arthur-Menge-Ufer. Darunter auch das RBL-Team des Ruderverein Rauxel vom Rhein-Herne-Kanal.

 

Das Männerteam im rooten BBG-Boot mit der Startnummer 9

Der Männerachter des RVR hatte es sich nach dem zweiten Regattatag in Münster zum Ziel gemacht wieder Plätze nach oben gut zu machen. Leider waren an diesem Regattatag vereinzelte Ruderer beruflich und privat verhindert, sodass es zunächst schlecht aussah. Jedoch konnte Coach Yorck Polus kurz vor dem Renntag noch leistungsstarke Neuzugänge verpflichten. Lukas Fuchs aus Mühlheim, Patrick Leineweber und Peter Kluge aus dem U23 Nationalteam und ebenfalls wie Dominic Imort vom Celler Ruderverein stärken das RVR-Team.

Jedoch hatte die neu zusammengesetzte Mannschaft wenig Zeit sich vorab optimal auf den Wettkampf vorzubereiten. „Die Kilometer auf dem Wasser fehlt dieser Mannschaft einfach“, so Co-Trainer Kai Sporea. „Trainingseinheiten auf dem Wasser sind essentiell, um sich auf einander einzuspielen, um das Boot laufen zu lassen.“ So hatten die RVR-Männer Schwierigkeiten den richtig Rhythmus zu finden, um die entscheidenden Meter rauszuholen. „Dran waren wir einige Male, aber wir sind während der ersten Rennen einfach nicht zusammengekommen, haben alle unser eigenes Ding gemacht“, resümiert Alex Lücke aus dem Stammkader des RVR.

Sieg im Halbfinale gegen den Bodensee Oberschwaben Achter

Im letzten Rennblock, dem Halbfinale und Finale, platzte jedoch endlich der Knoten und  die Männer sackten sich zwei Siege ein – ein versöhnender Tagesabschluss. Der damit erkämpfte Platz 13 zeigt die Tendenz nach oben gegenüber Münster. Jetzt heißt es in den drei Wochen bis Hamburg (28. August) alles rauszuholen, Trainingskilometer zu ziehen und auf der Binnenalster wieder Anschluss zum Mittelfeld zu finden. Unterstützt werden sie dann auch vom frischgebackenen Junioren-Weltmeister Malte Jakschik.

 

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