Startschuss für die RBL in Rüdersdorf

13. Juni 2012, Text von Inga Döhring, Fotos Moritz Hahn

Inzwischen sind gut neun Monate seit dem Finale der flyeralarm Ruder-Bundesliga vergangen. Der Sprung auf’s Treppchen beim Finale in Krefeld und damit der sechste Platz in der Tabelle war ein gelungener Abschluss der Saison 2011, der für die diesjährige Saison ungemein motivierte. Und jetzt sind es nur noch wenige Tage bis die Tour der schnellsten Achtermannschaften Deutschlands in der Kalksee-Arena in Rüdersdorf bei Berlin ihren ersten Halt macht – am 16. Juni geht es los.

„Wir haben hart trainiert in den letzten Monaten, im Hantelraum und vor allem auf dem Wasser“, so Cheftrainer Berthold Oberkönig. „Während des Trainingslagers über Pfingsten, haben wir uns sowohl auf die Startphase und die erste Teilstrecke der 350 Meter konzentriert, als auch auf die Frequenz und den Endspurt.“ Deutliche Verbesserungen auf dem Ergometer, gerade im Vergleich zum Vorjahr, sprechen für das Training.

Der erste Renntag in Rüdersdorf wird spannend – alle Teams haben über den Winter und im Frühjahr reichlich geackert und der RVR Frauenachter trifft im Time-Trial, neben Bremen erleben!, auf  die Neuformierung RheinSprinter und auch auf die neuen Lizenzträger Lübecker Frauen Ruder-Gesellschaft. „Natürlich wollen wir endlich wissen wo wir stehen“, betont Svenja Prang, die in diesem Jahr neben ihrer Funktion als Steuerfrau auch einen Posten im Trainerteam der Frauen übernommen hat. Teil der Mannschaft ist sie schon seit 2010, „in diesem Jahr kommt eben noch eine Aufgabe dazu“, ergänzt sie. Alexander Lücke, der die Mannschaft noch bis vor kurzem begleitete und maßgeblich am Erfolg des letzten Jahres beteiligt ist, kann aus beruflichen Gründen das Training leider nicht mehr gestalten. Somit hat RVR-Sportwart Berthold Oberkönig das Zepter übernommen und wird von den Sportwissenschaftlern Svenja Prang und Kai Sporea tatkräftig unterstützt. Letzterer gestaltet auch 2012 das Krafttraining und berücksichtigt die für den Rudersport so wichtige Kraft-Ausdauer, wie auch, speziell für die Sprintstrecke, Explosivität und Schnellkraft. Der erste Renntag wird zeigen, was bereits passt und woran noch gearbeitet werden muss. „Wir wollen uns an ähnliche Ergebnisse wie im Vorjahr heran tasten, von Anfang an im oberen Drittel mitkämpfen und grobe Patzer vermeiden. Aber das wollen alle! Es heißt also erst mal: abwarten, angreifen, Gas geben und locker bleiben“, freut sich das gesamte Team.

  • Magdalena Jakschik
  • Anke Verhoven
  • Katrin Specka
  • Mona Wichmann
  • Kira Soba
  • Leonie Augustin
  • Frederike Stosz
  • Julia Starystach
  • Anna Jesenko
  • Michelle Otto
  • Inga Döhring
  • Steuerfrau: Svenja Prang

http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/sport/regionalsport/

http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/castrop-rauxel/keine-taktik-sondern-vollgas-id6762173.html

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