Platz 7 beim 42. Rheinmarathon

14. Oktober 2013, Inga Döhring

Die Mannschaft: An den Steuerseilen Christian Meese, auf Schlag Henning Nierhauve, auf Übernahme Henrik Wünsch, dahinter Lucas Teschlade und im Bug Kalle Soba.

Sagenhafte 2 Stunden, 30 Minuten und 24 Sekunden benötigten die Mannen vom Ruderverein Rauxel auf der Marathonstrecke, die auf dem Rhein von Leverkusen nach Düsseldorf führt. Kalle Soba, Lucas Teschlade, Henrik Wünsch und Henning Nierhauve – gesteuert und angefeuert von Christian Meese – erruderten sich zum dritten Mal in Folge einen beachtlichen Platz im Feld der Starter. In ihrer Rennabteilung, der offenen Klasse der gesteuerten Gig-Doppelvierer, war es am Ende Rang 7. Im Gesamtfeld von 144 Booten war es Rang 53 und in der Wertung der „Nicht-Rhein-erprobten“-Boote war es Platz 13.

Der Rhein stellt sich im vergleich zum idyllischen und recht ruhigen Rhein-Herne-Kanal schon fast als wildes Gewässer dar. Der rege Schiffsverkehr verursacht teils hohe Wellen und die Strömung tut ihr übriges. Die Rauxeler-Crew tüftelte aber auch in diesem Jahr am Boot und verwandelte das gute alte RVR-Boot Sparkasse in ein „wildwasser-taugliches“ Gefährt: getapte Ausleger wurden zu wellenschneidenden Flügeln, maßgeschneiderte Abdeckungen verringern die Wasseraufnahme und eine Pumpe erübrigte das Wasserschöpfen. Der Steuermann war wie immer mit Strömungskarten ausgerüstet und die Verpflegung klebte an der Bootsinnenwand. Insgesamt beste Vorraussetzungen für die Crew, die sich wieder einmal hervorragend geschlagen hat.

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