Silber in Rotterdam

18. Juli 2019, Text Henriette Pahnke, Fotos Detlev rudern.de

Vergangenes Wochenende fand in Rotterdam der dritte und letzte World Cup dieser Saison statt und markierte somit die letzte Möglichkeit vor den Weltmeisterschaften , vom 25. August bis zum 1. September in Linz, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen.

Wie schon beim zweiten World Cup gab es auch in Rotterdam Probleme mit Unwetter und die Vorläufe am Freitag wurden zuerst verschoben und dann durch Zeitfahren ersetzt. Das bedeutet, dass jede Mannschaft alleine die 2000m fährt und sich die zeitschnellsten für die Halbfinals oder das A Finale qualifizieren. Der Deutschlandachter konnte sich mit der drittschnellsten Zeit hinter Großbritannien und Neuseeland direkt für das A Finale am Sonntag qualifizieren.

Am Sonntag war es dann soweit: Um 13:59 Uhr startete das Rennen. Neben Neuseeland und Großbritannien hatten sich auch die Niederlande, Rumänien und Australien für das Finale qualifiziert. Durch schlechte Wetterbedingungen mit viel Wind und hohen Wellen hatte die Fairness Kommission die Bahnverteilung nochmal geändert und die Briten – da sie beim Zeitfahren die schnellste Zeit hatten- auf Bahn eins und somit auf die beste Bahn gesetzt, Deutschland war auf Bahn zwei.

Nach dem Startsignal konnte sich der Deutschlandachter mit etwas Vorsprung an die Spitze setzen und als erstes Boot die 500m Marke überqueren. Bei der 1000m Marke konnten die Briten dann den Vorteil ihrer Bahn nutzen und sich vor die Deutschen legen. Bei der 1500m Marke hatten die Briten dann zwei Sekunden Vorsprung auf Malte und sein Team und im Ziel drei Sekunden.

Das heißt das erste Mal seit den olympischen Spielen in Rio Silber für den Deutschlandachter. Nichtsdestotrotz ist das immer noch ein gutes Ergebnis und vor allem den schlechten Wetterbedingungen und starken Unterschieden auf den verschiedenen Bahnen zuzuschreiben. Jetzt geht es erstmal wieder ins Trainingslager wo viel trainiert wird, denn am Ende zählen die Weltmeisterschaften und wie oft gesagt wird: „Am Ende kackt die Ente“!

Hier geht es zu den offiziellen Ergebnissen und hier zum Video!

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